Aus eingeschränkten Debattenräumen entstehen Gegenbewegungen. Das war historisch oft zu beobachten und ist derzeit wieder besonders deutlich zu erleben. Spätestens mit der Ukraine-Krise 2014 sind neue Gegenöffentlichkeiten entstanden, die insbesondere das Internet als Medium nutzen. Auch die Nachdenkseiten gehören dazu. Neben den Leitmedien und dem Mainstream ist so ein neues journalistisches Feld entstanden, das die herrschende Meinung angreift. Der Mainstream wehrt sich auf verschiedene Weise durch schlichte Diffamierung, Faktenchecker oder europäische Gesetzgebung wie dem „Digital Services Act“.
Gleichzeitig hat auch die Gegenöffentlichkeit Grenzen. Sie tendiert dazu, die Meinung des Mainstreams zu spiegeln. An diesem Abend berichtet uns ein Journalist, der für die Leitmedien und die Gegenöffentlichkeit gearbeitet hat, von seinen eigenen Erfahrungen in beiden Welten. Vor allem aber schaut er auf die Leitmedien, die Gegenöffentlichkeit, deren Grenzen und stellt erste Überlegungen dazu an, wie diese überwunden werden könnten.
Wir freuen uns auf Euer Kommen! Neue Personen sind herzlich willkommen, sollten sich aber bitte kurz per Mail anmelden, damit wir ihnen eine Mail mit den Details zum Veranstaltungsort zusenden können.
