Kriegstüchtiges Gesundheitswesen

Datum: 28. Januar 2026
Uhrzeit: 19:00
Ort: Hörsaal Chirurgie, Arnold-Heller-Strasse 3, Kiel
Empfohlenes Event

Die Bundesregierung will unser Land „kriegstüchtig“ machen und rüstet die Bundeswehr mit hunderten Milliarden auf. Auch die Krankenhäuser und das gesamte Gesundheitswesen sollen sich auf einen Krieg vorbereiten. Im Bündnis- und Verteidigungsfall wäre Deutschland sowohl Aufmarschgebiet für NATO Truppen, die medizinisch versorgt werden müssen, als auch Drehscheibe für verletzte Soldat*innen und Zivilist*innen. Insbesondere ist Kiel wegen seines Hafens und des Nord-Ostsee-Kanals ein wichtiges Element der Drehscheibe. Die erwarteten Patientenzahlen übersteigen alles, was wir von Katastrophen oder aus Pandemiezeiten kennen. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1.000 verletzten NATO-Soldat* innen täglich, über Jahre hinweg. Zusätzlich wird eine Flüchtlingswelle von verletzten Zivilist*innen erwartet.

Im Bündnis- oder Verteidigungsfall gilt: Militär hat Vorrang!

Was bedeutet das für die Beschäftigten im Gesundheitswesen und für die Zivilbevölkerung?

In der IPPNW engagieren sich Ärztinnen, Ärzte, Medizinstudierende und Menschen, die im
Gesundheitswesen tätig sind, für eine menschenwürdige Welt frei von atomarer und „konventioneller“ Bedrohung.
Frieden ist unser zentrales Anliegen. Krieg ist nie die Lösung, weil immer das zerstört wird, was erhalten werden soll.

Deshalb ist Prävention unser zentrales Anliegen.

Wir laden ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem leitenden Oberarzt der Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und plastischen Chirurgie am UKSH Kiel Dr. Mathias Holz und Ute Rippel-Lau, Allgemeinärztin, ehemaliges Mitglied im Vorstand der deutschen IPPNW. Siehe dazu unseren Flyer im Anhang.